Motorsport made in Brandenburg

Halbe Radzahl, gleicher Aufwand

Auch nach dem zweiten Gastspiel des Jahres des ADAC Berlin-Brandenburg als sportlicher Ausrichter auf dem Autodrom Most, war man ob der Zusammenarbeit voll des Lobes.

Nachdem sich die Abteilung Motorsport, Klassik und Ortsclubs bereits im Mai beim ADAC GT Masters wieder gewohnt souverän in die Rennleitung und -organisation eingebracht hatte, hielt man am vergangenen Wochenende auch beim sechsten Saisonlauf der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft, kurz IDM, diesbezüglich das Heft in der Hand. Der IDM-Serienpromoter Motor Presse Stuttgart hatte nach zwölf Jahren IDM-Pause in Most das dortige 4,212 Kilometer lange Autodrom wieder in den Kalender einbezogen und den ADAC Berlin-Brandenburg angefragt, den sportlichen Teil vor Ort zu übernehmen.

Wie sich herausstellte, eine gute Wahl, denn wie es im Rennsport nicht selten ist, gab es auch wieder einige knifflige Situationen zu meistern. Nachdem die Rennfahrer und Rennfahrerinnen ihre Kampfhandlungen eingestellt hatten, zog der Leiter der Abteilung Motorsport, Klassik und Ortsclubs beim ADAC Berlin-Brandenburg, Horst Seidel, erneut ein positives Fazit. Er sagte: „Es war wieder ein Wochenende, welches Spaß gemacht hat. Insbesondere wegen der gut funktionierenden Zusammenarbeit mit den tschechischen Kollegen, natürlich mit unseren Leuten, aber auch mit dem Serienpromoter der IDM. Das war alles sehr unkompliziert, weshalb so etwas neben der notwendigen Arbeit auch Spaß machen kann. Leider ging es nicht ganz unfallfrei, aber auch das hat bestens funktioniert.

V.l.: Horst Seidel und Janko Garbsch. Foto ADAC/HornDie Rettungsketten haben erstklassig gearbeitet. Wenn jemand behauptet, in Tschechien mangelt es an dieser Organisation, der hat vollkommen Unrecht.“ Zudem ging er mit folgenden Worten ins Detail: „Wir haben uns ja im vorigen und auch in diesem Jahr schon beim ADAC GT Masters hier eingebracht, aber eine Motorrad-Veranstaltung ist schon etwas anderes. Wir hätten uns an manchen Stellen noch den einen oder anderen Streckenposten mehr gewünscht, aber die Strecke ist so homologiert und damit ist das okay. Wir sind da durch unsere Veranstaltungen, zum Beispiel auf dem Lausitzring, vielleicht ein wenig verwöhnt, aber es geht auch so. Bei den schnellen Klassen hatten wir vielleicht auch etwas Glück, sodass wir in den abschließenden Gesprächen sicherlich den einen oder anderen Vorschlag einbringen werden. Gleichwohl obliegt uns die Entscheidung darüber nicht.“ Damit ist wohl auch die Frage nach einer Fortsetzung zum Teil schon beantwortet. Da Horst Seidel per 31. August ins zweite Glied rücken wird, dürfte im Wiederholungsfall der derzeitige stellvertretende Abteilungsleiter, Janko Garbsch, den Hut aufhaben. Er sagte zu diesem Thema: „Also ich würde mich auch jeden Fall dafür aussprechen, von unserer Seite aus hier weiterzumachen. Die Zusammenarbeit ist wirklich toll.

Die tschechischen Kollegen geben sich große Mühe, sind immer freundlich und hilfsbereit. Sollten wieder Anfragen an uns gerichtet werden, im nächsten Jahr eine ADAC-GT-Masters- und ein IDM-Veranstaltung hier auszurichten, wären wir dazu sofort bereit. Dennoch ist unsere Heimstrecke der Lausitzring. Leider gab es in diesem Jahr im Mai die Terminkollision beider Serien, sodass wir das gemacht haben, was wir als erstes zugesagt hatten. Bei einem glücklicheren Terminkalender schließt das eine das andere nicht aus.“ Da nach dem Rennen bekanntlich gleichzeitig vor dem Rennen ist, blickt Janko Garbsch bereits wieder voraus: „Als nächstes geht es ja für uns bei der DTM am Lausitzring vom 23. bis 25. August weiter. Während wir hier mit rund 20 Sportwarten im Einsatz waren, werden wir bei der DTM zusammen mit allen Helfern für die Techniker und so weiter mit 50 bis 60 Mann vor Ort sein. Nur eine Woche später geht es für uns quasi nahtlos mit in etwa dem gleichen Stamm wie hier in Most von der Top-Liga des Motorsport zu den klassischen Automobilen, zur ADAC Landpartie Classic nach Potsdam.“

 

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