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Staub schlucken, Tempo finden – Tagesrang drei trotz mäßiger Startposition

Besser geht’s nicht – Jakub „Kuba“ Przygonski und Timo Gottschalk haben am dritten Tag der Rallye Dakar ihr großes Potenzial unter Beweis gestellt. Einer schlechten Startposition zum Trotz – das polnisch-brandenburgische Duo war als 21. auf die Wertungsprüfung gegangen – fuhren sie auf Tagesrang drei. Auf der 453 Kilometer langen Sonderprüfung, die zweimal mit einem kurzen Teilstück über Asphaltstraßen neutralisiert wurde, blieben sie stets in der Spitzengruppe des Feldes.

Eine gute Prüfung für uns. Wir haben von Beginn an alles gegeben. Wir hatten keinerlei technische Probleme, Timo hat bei der Navigation einen sehr guten Job gemacht. Einmal haben wir angehalten um Vaidotas Zala mit einem Ersatzreifen auszuhelfen, denn sie hatten keinen mehr. Da haben wir etwa zwei Minuten liegen lassen – aber alles in allem sind wir glücklich, dass wir unser wahres Potenzial gezeigt haben. Jakub "Kuba" Przygonski nach Etappe 03 der Rallye Dakar 2020 Heute sind wir wieder recht weit hinten gestartet und mussten ernaut viel Staub schlucken.

Auch das Überholen war nicht leicht. Nachdem diese Phase, in der wir es ruhig haben angehen lassen, nach etwa 40 Kilometern vorbei, hat sich Staub auf den etwas sandigeren Passagen gelegt. Wir haben dann ein gutes Tempo gefunden. Eine sehr, sehr schöne Prüfung, wunderschöne Landschaft. Auf den letzten Kilometern haben wir nochmal für einen Teamkollegen angehalten und haben einen unserer Ersatzreifen hergegeben. Alles in allem bin ich mit dem Tag sehr zufrieden. Timo Gottschalk nach Etappe 03 der Rallye Dakar 2020

Dreiklang saudischer Wüste – Tag drei bietet unterschiedliches Terrain

Der dritte Tag der Rallye Dakar bot den Teilnehmern auf einer Schleife rund um den Start- und Zielort Neom eine dreigeteilte Wertungsprüfung, die durch zwei kurze Neutralisationszonen auf Asphalt unterbrochen wurde. Den Auftakt bildeten schnelle Sandpisten, gefolgt von steinigen Bergpfaden – und damit einem krassen Tempowechsel. Der zweite Abschnitt wechselte zwischen Sandpisten und Off-road-Abschnitten im Sand hin und her und führte in Canyons durch spektakuläre Landschaft nahe der saudisch-jordanischen Grenzen. Teil drei bot angesichts von steinigen Passagen in den Bergen erneut einen Tempowechsel.

PM