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Tagesrang vier für Przygonski/Gottschalk auf neunter „Dakar“-Etappe

Mittendrin statt nur dabei: Jakub „Kuba“ Przygonski und Timo Gottschalk präsentierten sich bei der Rallye Dakar in Top-Form. Das polnisch-brandenburgische Duo sicherte sich auf der 410 Kilometer langen Prüfung zwischen Wadi ad-Dawasir und Haradh die vierte Position. Von Beginn an begegneten der Marathon-Rallye-Weltcup-Sieger von 2018 und der „Dakar“-Champ von 2011 den Spitzenduos Stéphane Peterhansel/Paulo Fiuza (FRA/POR, Mini) und Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRA, Toyota), die sich Rang eins und zwei des Tages sicherten, auf Augenhöhe. Und diese Herren meinten es ernst: Al-Attiyah/Baumel verkürzten mit ihrer Attacke den Abstand zu Rang eins in der Gesamtwertung auf 24 Sekunden. Peterhansel/Fiuza folgen den Gesamtführenden Carlos Sainz/Lucas Cruz (ESP/ESP, Mini) nun mit 6.38 Minuten Rückstand. Ein richtig guter Tag für uns.

Der Beginn der Prüfung war technisch anspruchsvoll, dort hatten wir einen guten Rhythmus. Danach wurde es wieder temporeich und zum Ende hin knifflig mit einigen Löchern und Steinen in der Wüste. Wir haben Gas gegeben und sind zufrieden, wie der Tag gelaufen ist. Auto gut, Fahrer gut, Beifahrer gut. Jakub "Kuba" Przygonski nach Etappe 09 der Rallye Dakar 2020 Eine Prüfung mit unterschiedlichen Charakteren. Die Route war zu Beginn Marokko ziemlich ähnlich, sehr technisch, fahrerisch anspruchsvoll, aber auch navigatorisch. Der Teil hat viel Spaß gemacht. Im zweiten Teil wurde es wieder extrem schnell, aber auch knifflig. Dort sind wir problemlos durchgekommen. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Timo Gottschalk nach Etappe 09 der Rallye Dakar 2020

Die acht bitte, mit ein wenig elf – die drei Gesichter von Tag neun

Rüttelpisten mit vielen Auswaschungen, Rinnen und holprigem Terrain zu Beginn. Gefolgt von schnellen Pisten auf weiten Sandebenen und den ersten Ausläufern der größten Sandwüste der Welt – des Rub al-Chali. Das „leere Viertel“ – nahezu unerforscht und menschenleer, das schon ganze Städte verschluckt hat, zeigte sich zunächst mit kleineren Dünen ehe schnelle, schmale und kurvenreiche Pfade den Schlussspurt bildeten. Während der erste Abschnitt Etappe acht ähnelte, bildete der Dünenabschnitt einen Vorgeschmack auf Tag elf.

PM