Nach Rückschlag zurückgeschlagen – „Dakar“-Tagesrang fünf für Przygonski und Gottschalk

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Przygonski/Gottschalk setzen sich wieder von den Verfolgern ab. Gesamtrang vier gefestigt, Teil der zuvor verlorenen Zeit gut gemacht. Etappe Neom–al-‘Ula verläuft ganz nach Plan.

Platz vier bei der Rallye Dakar bleibt fest in der Hand von Jakub „Kuba“ Przygonski und Timo Gottschalk. Auf der zehnten Etappe von Neom nach al-‘Ula sicherte sich das polnisch-brandenburgische Duo Tagesrang fünf. Obwohl von der Startreihenfolge nicht gerade begünstigt, machten sie im privat eingesetzten Toyota Hilux im Kampf um Platz vier rund fünf der am Vortag verlorenen 16 Minuten auf ihre ärgsten Verfolger gut. Ihr Polster beträgt bei der Mutter aller Wüstenrallyes nun etwa 31 Minuten. Der Tagessieg ging an Yazeed Al-Rajhi/Dirk von Zitzewitz (KSA/GER, Toyota), Stéphane Peterhansel/Edouard Boulanger (FRA/FRA, Mini) festigten ihre Führung im Gesamtklassement.

Timo Gottschalk nach Etappe 10 der Rallye Dakar 2021: „Eigentlich eine schöne Prüfung heute. Uns steckte wohl der Schock über die vielen Reifenschäden gestern noch in den Knochen – wir waren entsprechend vorsichtig unterwegs. Das war auch gut so, denn wir hatten heute keinen Reifenschaden. Wir haben viel Staub geschluckt von den Autos vor uns, Überholen war schwierig. Alles in allem können wir deshalb mit der Zeit zufrieden sein.“

Neom–al-‘Ula Abbild der vergangenen Tage

Mit Schotterpisten, verwundenen Pfaden in teils schlechtem Zustand und Routen durch Canyons bildete die Etappe nach al-‘Ula die vorherigen Tage bei der „Dakar“ mit ähnlichem Terrain ab. Dieses Bild wird sich am Donnerstag wahrlich ändern, wenn mit dem Teilstück nach Yanbu die Königsetappe der 2021er-„Dakar“ ansteht – 100 Kilometer kleiner, weicher Dünen inklusive.

PM

Foto: MCH Photo